Frequently Asked Questions
Physikalische Grundlagen (10)
Ein Peltier-Element ist eine elektrische Wärmepumpe. Dabei werden 2 unterschiedliche Metalle in Kontakt gebracht. Durch ihre unterschiedlichen Materialeigenschaften ist ihre Neigung, Elektronen bei einer bestimmten Temperatur abzugeben, unterschiedlich, so dass man eine charakteristische Spannung zwischen den beiden Platten abgreifen kann (der sog. Seebeck-Effekt). Ändert sich die Temperatur auf einer Seite, ändert sich auch die Spannung. Da dieser Prozess umkehrbar ist, kann man also durch Anlegen einer elektrischen Spannung an diesem Element ein Temperaturgefälle erzeugen: Eine Seite wird heiß (emittiert die gepumpte Wärme + die Verlustleistung des Elements), eine wird kalt. Dieser Effekt wird zur Kühlung von Prozessoren verwendet. Mit einer solchen Kühlung lassen sich auch Temperaturen erreichen, die unter der eigentlichen Raumtemperatur liegen, was Vorteile beim Übertakten bringt, allerdings wegen der Kondensation der Luftfeuchtigkeit auch eine Isolation des Prozessors und des Peltiers erforderlich macht. Zu beachten ist dabei, dass der Peltier zum Halten einer Temperatur mindestens eine Leistung besitzen muss, die gleich der Prozessor-Abwärmeleistung + Kühlverluste an die Umgebung + eigene Verluste ist ! Will man also tiefe Temperaturen erreichen, so muss man schnell 100 Watt oder mehr an Leistung einsetzen, was Probleme mit der Leistungsfähigkeit mancher Netzteile bringen kann. Ebenso wichtig ist eine entsprechend leistungsfähige konventionelle Kühlung, um die größere Wärme die vom Peltier abgegeben wird, auch abführen zu können.
Korrosion in Wasserkühlungen kann praktisch nur aus drei Gründen entstehen: Der erste und häufigste Grund ist, dass Kombinationen von Metallen mit stark unterschiedlichem elektrochemischen Potential (edle/unedle Metalle) wie Kupfer + Aluminium in einem gemeinsamen Kreislauf verwendet werden. Dadurch ergibt sich eine sogenannte galvanische Spannung, die zur Korrosion des unedleren Metalls führt. Dieser Effekt lässt sich durch geeignete Korrosionsschutzmittel weitestgehend eindämmen (keine reinen Alu- oder Kupfer-Korrosionsschutzmittel einsetzen, sondern für die entsprechende Kombination abgestimmte Zusätze verwenden!). Der zweite Grund wäre die Wahl eines falschen oder falsch dosierten Wasserzusatzes. Wasserzusätze sind zumeist vom Hersteller auf die speziellen Gegebenheiten abgestimmt. Abweichende Verwendungen können -unter anderem- zu Korrosionsproblemen führen. Zum Beispiel ist in KFZ-Kühlersschutz als Frostschutz Glykol enthalten, der auf lange Sicht über das Kupfer katalysiert abgebaut wird, und dessen Abbauprodukte unerwünschte Reaktionen auslösen können. Der dritte und letzte Grund wäre ein sogenanntes Belüftungselement, das bei einer zu schnellen Flüssigkeitsströmung über ein Material entsteht. Hier erzeugt die Bewegung des Mediums eine Verschiebung der Reaktionspotentiale, so dass das Material ebenfalls geschädigt wird. Bei der Verwendung von Pumpen, die auch von uns mit unseren Systemen vertrieben werden (oder Leistungsgleichen Modellen) besteht allerdings keine Gefahr.
Nun, Kupfer ist nicht nur als Halbedelmetall gegenüber Korrosion um Größenordnungen beständiger als Aluminium -das schon durch destilliertes Wasser ohne jeglichen Zusatz angegriffen wird, es besitzt zudem eine der höchsten Wärmeleitfähigkeiten aller Materialien, die etwa 175% der von Aluminium beträgt, was die Wärmeübertragung natürlich stark begünstigt. Auch hier eine Tabelle zum Vergleich:
| Stoff | Wärmeleitfähigkeit in Watt pro Meter und °Kelvin |
| Aluminium (99% rein) | 220,0 |
| Duraluminium | 165,0 |
| Blei | 34,8 |
| Bronze | 50,0 |
| Chromnickel-Heizdraht (Fön) | 11,6 |
| Eisen | 74,0 |
| Glas | 1,0 |
| Gold | 312,0 |
| Graphit | 169,0 |
| Gusseisen | 50,0 |
| Kalk | 2,2 |
| Kupfer | 384,0 |
| Messing | 111,0 |
| Nickel | 91,0 |
| Platin | 70,0 |
| Silber | 407,0 |
| Stahl | 45,0 |
| Edelstahl | 15,0 |
| Titan | 22,0 |
| Wolfram | 177,0 |
| Zink | 112,0 |
[Werte aus: Kuchling, Taschenbuch der Physik, 16.Auflage ]
Das hängt von der Konfiguration der Wasserkühlung ab. Je mehr Radiatorfläche, je mehr Luftdurchsatz und je besser die Komponenten, umso niedriger kann man die Temperatur bekommen. Prinzipiell sind allerdings nur Temperaturen über der Lufttemperatur erreichbar, da für das Unterbieten Kompressoren, Peltiers usw. nötig sind.
Die Kühlleistung hängt von mehreren Faktoren ab. Wenn man die Oberflächen vernachlässigt (also nur ein und dieselbe Geometrie, sprich: selben Kühler benutzt), bleiben nur noch zwei Faktoren übrig. Zum einen: die Durchströmung. Je schneller das Kühlmedium umgewälzt wird, desto schneller kommt dasselbe Kühlmittel-Teilchen vom Prozessor zum Kühler und umgekehrt. Der Effekt ist, dass je schneller das passiert, umso mehr Wärme umgesetzt werden kann. Die Erklärung dafür ist nicht ganz einfach, aber man kann es sich in etwa so vereinfacht vorstellen: Im Idealfall ist das Teilchen gleichzeitig im Kühler und am Prozessor, so dass im Endeffekt der Prozessor seine gesamte Wärme sofort an das komplette Kühlmedium abgeben kann - und dieses wiederum sofort an den Kühler und damit an die Umgebung. Das gilt sowohl für die Abfuhr an die Umgebung als auch für das Kühlmedium. Grob gesagt: Je mehr Durchsatz an Wasser bzw. Luft, umso stärker der Kühleffekt (die ohnehin nur begrenzten Steigerungen sinken allerdings nach oben hin immer weiter gegen Null). Einzige Begrenzung hierbei ist die Leistung des Wärmetauschers, da ja nicht mehr Energie aus dem Kühlkreis abgeführt werden kann als er leistet. Der damit einhergehende zweite Faktor ist die Wärmekapazität des Kühlmediums. Die Wärmekapazität ist das Maß, wie viel Energie ein Teilchen maximal aufnehmen und transportieren kann. In folgender Tabelle sind einmal verschiedene mögliche Kühlmittel und ihre Wärmekapazität aufgelistet.
| Stoff | Wärmekapazität c in Kilojoule pro Kilogramm und °Kelvin |
| Aceton | 2,16 |
| Benzol | 1,73 |
| Essigsäure | 2,05 |
| Ethanol | 2,43 |
| Glycerin | 2,39 |
| Methanol | 2,49 |
| Olivenöl | 1,97 |
| Petroleum | 2,14 |
| Quecksilber | 0,14 |
| Silikonöl | 1,45 |
| Terpentinöl | 1,80 |
| Wasser | 4,18 |
[Werte aus: Kuchling, Taschenbuch der Physik, 16.Auflage]
Es gäbe sicher einige weitere Alternativen, wie z.B. Kühlung über flüssiges Quecksilber oder Gase, die aber aufgrund ihrer weiteren physikalischen Eigenschaften (wie Giftigkeit beim Quecksilber und starke Flüchtigkeit bei Gasen) auch ausscheiden.
Ja. Luftkühler müssen zur Abfuhr der selben Wärmemenge auch mindestens dieselbe Luftmenge durchsetzen, wie das eine Wasserkühlung tut (sei es im Kontakt des Wassers zur Umgebungsluft an einem Wassertank oder an einem Radiator), da physikalisch die maximale Wärmeaufnahme eines Stoffes unter selben Bedingungen konstant ist. Da aber die Oberflächen bei einer Wasserkühlung viel größer sind als ein normaler Lüfter, braucht die Luft nicht so schnell bewegt werden, was leiser ist. Hinzu kommt die Tatsache, dass größere Lüfter für den Durchsatz einer bestimmten Luftmenge mit entsprechend langsamerer Drehzahl rotieren müssen, als das ihre kleineren Gegenstücke auf den Luftkühlern tun, also auch das Laufgeräusch geringer ist.
Wasserkühlungen benutzen das Wasser zur Übertragung der Wärme vom Prozessor an eine andere Stelle, wo die Wärme über größere Oberflächen leichter abgeführt werden kann, als das auf dem begrenzten Platz der Platine möglich wäre. Durch die großen Flächen sind Wasserkühlungen leistungsstärker als bisherige Luftkühler.
Natürlich. Es gibt aber kein Medium, dass wirklich dauerhaft ungefährlich für den PC wäre, da jede Flüssigkeit irgendwann leitet, und sei es nur durch die wenigen Fremdatome, die über die überströmten Oberflächen des Kühlers aufgenommen werden. Völlige Isolation ließe sich nur bei permanenter, aufwendiger Aufbereitung der Flüssigkeit gewährleisten (auch angeblich völlig nichtleitende Transformatorenöle müssen deswegen nach gewisser Laufzeit ausgetauscht werden). Es ist also wichtig, die Verbindungen dicht zu halten und gegebenenfalls zu überprüfen. Unsere Kühler werden daher einzeln sorgfältig auf Dichtheit geprüft, bevor sie in den Verkauf gehen.
Wenn man zwei Hitzequellen kühlen will, so kann man das grundsätzlich auch mit nur einem Kreislauf. Durch die verdoppelte Wärmeabgabe kommt es allerdings zu einer leicht erhöhten Wassertemperatur, da ja die Durchströmung und Kühlfläche des Radiators pro Prozessor ja effektiv geringer ist. Will man das nicht tolerieren, kann man eine leistungsstärkere Pumpe und/oder zwei hintereinander geschaltete Wärmetauscher nutzen, um das zu kompensieren. Man kann die Kühler beruhigt einfach in Serie schalten, da das Wasser sich nur unwesentlich durch den ersten Kühler erwärmt hat, wenn es in den zweiten kommt; es ergeben sich im Regelfall lediglich Temperaturunterschiede von <1°C zwischen den beiden Kühlern, so dass eine Parallelschaltung keine entscheidenden Vorteile bietet.
Einen Kühlschrank zum Kühlen des Kühlwassers zu benutzen ist eine Alternative zur Verwendung eines Peltiers. Dem Vorteil der tieferen Temperaturen steht hier allerdings ein großer Aufwand und Kosten entgegen. Sinnvoller wären hier rein Kompressor-gekühlte PC-Cases. Zu beachten ist in jedem Fall eine gute Isolation des Kühlkreislaufs zusätzlich zum Prozessor, da dieser ja das unterkühlte Wasser transportiert. Beim Erreichen von Temperaturen unter 5-7°C empfiehlt sich der Zusatz von Frostschutzmitteln zum Kühlwasser.
Reinigung (10)
Man benötigt dazu etwas destilliertes Wasser, Schleif/Poliermittel, saubere Lappen/Tücher sowie Wattestäbchen (alternativ auch Pfeifenreiniger o.ä.). Vorgehensweise:
Es ist z.B. für die Entfernung von biologischen Schmierschichten auch möglich, das System kurzzeitig mit verdünntem Schleifmittel zu durchspülen, um die Schichten besser ab zutragen. Diese Vorgehensweise schädigt aber - auf Dauer angewandt - in geringem Maße die Pumpe, daher übernehmen wir keine Garantie, dass die verwendeten Pumpen dadurch keine Fehlfunktionen/ vorzeitigen Verschleiß aufweisen können! (Empfohlene Poliermittel: Sidol, Stahl-Fix classic, Cera Clen)
Das hängt stark von der Behandlung des Blocks ab. Je schmutz- und salzhaltiger das Wasser, umso mehr Kalk und Schmutz können sich ablagern; das sollte aber eigentlich schon von vornherein vermieden werden. Wir empfehlen zum Einsatz mit unseren Produkten auf jeden Fall destilliertes bzw. demineralisiertes Wasser, evtl. mit geeigneten Zusätzen. Bisherige Erfahrungswerte zeigen, dass aber auch bei normalem Leitungswasser und einem offenen System, das Staub aus der Umgebung aufnehmen kann, eine Reinigung üblicherweise nicht öfter als alle 6-8 Monate durchgeführt werden muss. Bei der Verwendung eines Radiators und destilliertem Wasser sind daher problemlos auch Jahre möglich; eine Kontrolle dann und wann schadet aber nicht.
Die Garantie auf die Verarbeitung bleibt selbstverständlich in jedem Fall erhalten, die Dichtheitsgarantie erlischt allerdings beim Öffnen; wir können ja nicht garantieren, dass kein User beim Zusammenbau mal einen Fehler machen kann. Wird der Heatkiller hingegen zur Wartung an uns eingesandt (Anmerkung: dieser Service ist in Kürze verfügbar), so wird die Garantie automatisch erneuert, da ein Dichtigkeitstest im Service inbegriffen ist.
Sowohl die Anschlüsse (egal ob Schlauchtüllen oder Steckverbinder) wie auch die Außenseite des Heatkiller-Kühlblocks sind wartungsfrei, benötigen also keine spezielle Pflege; lediglich der Kühlkanal und die Auflagefläche für den Prozessor sollte für optimale Kühlleistung gereinigt werden.
Dunkle Stellen (Kupferoxid) entstehen, wenn das Kupfer des Blocks mit gelöstem Sauerstoff aus dem Wasser reagiert. Dieser Vorgang erzeugt eine stabile und sehr dünne Schicht, die den Wärmeübergang normalerweise nicht behindert. Grünspan entsteht ähnlich, wobei aber Verunreinigungen dafür sorgen, dass nicht Kupferoxid sondern andere, weniger stabile Verbindungen entstehen. Eine Entfernung von Grünspan (entsteht normalerweise höchstens durch Verschmutzungen im Wasser bei Tanksystemen) ist ratsam, nachgedunkeltes Kupfer kann, muss aber nicht entfernt werden, um die Funktion zu gewährleisten. (Empfohlener Reinigungsvorgang: siehe Polieren)
Kalk entsteht durch zu hartes bzw. nicht demineralisiertes Wasser und sollte vermieden werden! Kalk läßt sich jedoch leicht durch Einlegen des Heatkiller-Blocks in Säuren oder handelsübliche Entkalkerlösungen beseitigen. (Empfehlenswert sind: Essig, Essigessenz, Zitronensäure, Badreiniger)
Alle von uns gelieferten Radiatoren besitzen Kupferrohre, so dass sie prinzipiell wartungsfrei sind. Sollten doch Verkalkungen o.ä. auftreten, kann man sie wie die Heatkiller-Blöcke pflegen. Da aber die Lamellen teilweise in Aluminium ausgeführt sind, ist darauf zu achten, dass diese nicht beim Einlegen in Reinigungslösungen mit in die Lösung gelangen; es empfiehlt sich stattdessen ein Durchspülen der Rohre. Die Pumpen, die von uns verkauft werden, sind wartungsfrei, da die mediumsberührten Teile aus Kunststoff bestehen, an dem sich kein Kalk o.ä. absetzt.
Es kann durchaus sein, dass durch das Polieren nicht mehr der vollkommen blanke Zustand der Oberfläche erreicht wird. Eine weitere Verbesserung kann es bringen, wenn man den Kupferblock (ohne Dichtungen etc., wegen Versprödung!) über Nacht in Salzwasser mit etwas Alufolie, Magnesiumband oder Zink einlegt. Auch mit Essig und Salzwasser werden gute Effekte erreicht. Wichtig! Nach dem Einlegen vor dem Wiedereinbau gut mit destilliertem Wasser spülen, nicht zu lange einlegen.
Biologische Schmierfilme sind eine deutliche Leistungsminderung und können zudem im Einzelfall beschleunigend auf die Korrosion einwirken, weswegen eine gründliche Reinigung des gesamten Systems nötig ist. Diese Reinigung sollte zuallererst mechanisch erfolgen, um möglichst viel des Schleims von vornherein ab zutragen. (Empfohlener Reinigungsvorgang: siehe Polieren) Danach kann man durch gründliches Spülen über 5-10 Minuten mit bakteriziden Mitteln (unbedingt auf Materialverträglichkeit prüfen; ggf. mit einer Liste der Inhaltsstoffe nachfragen) die Reste der Bakterien möglichst vollständig abtöten und durch sorgfältiges Nachspülen mit destilliertem Wasser weitestgehend beseitigen. (Empfohlene Reiniger: Kupfersulfatlösung mit >5 g/Liter Kupfersulfat, Aceton, Brennspiritus 94%ig, Quarternäre Ammoniumverbindungen)
Die Dichtungen der Heatkiller-Serie sollten bei optisch erkennbaren Beschädigungen durch Hitze (z.B. längerer Pumpenausfall und resultierende Überhitzung) bzw. mechanische Belastungen (hauptsächlich fehlerhafter Einbau nach Reinigungen) sicherheitshalber getauscht werden. Am sichersten ist es, den Kühler an uns zur Wartung zu senden, da im Service eine Dichtheitsprüfung und damit eine Erneuerung der Dichtheitsgarantie inbegriffen ist. Für die Selbstmontage sind die passenden Dichtungen entsprechend des Kühlertyps im Online-Shop zu bestellen.
Anschlusssysteme (7)
Prinzipiell ja, bei der Leistung nein. Die Legris-Patentanschlüsse sind auf eine einfache Steckmontage ausgelegt und bieten daher maximalen Montagekomfort, sind dabei aber bei der Auswahl des Schlauchmaterials etwas limitiert. Verschraubungen sind da etwas flexibler; bei dieser Form wird auf einen Steckanschluß der Schlauch geschoben und mit einer Überwurfmutter fixiert.
| Anschlußtyp | Vorteile | Nachteile |
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Verschraubungen können durch Einsatz verschiedener Schlauchtypen flexibler verwendet werden. Hohe Sicherheit bei Verwendung der angegebenen Schläuche. Geringere Kosten, da auch elastischer Schlauch verwendet werden kann, dadurch geringer Einsatz von Verbindern. | Der Aufwand ist bei der Montage größer wie bei Legris Anschlußsystemen, dadurch das bei dieser Form der Schlauch auf einen Steckanschluß geschoben und mit einer Überwurfmutter fixiert wird, ensteht ein größerer Zeitaufwand. Auswahl von Anschlüssen und Verbindern geringer wie bei Legris-Systemen |
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Mit diesem System kann schnell, ohne Werkzeug und wiederholt eine Verbindung zwischen zwei Schläuchen oder einem Schlauch und einer Öffnung hergestellt und unterbrochen werden. Größere Auswahl von Anschlüssen und Verbindern gegenüber Verschraubungen. Hohe Sicherheit bei Verwendung der angegebenen Schläuche. | Höhere Kosten, da nur (steifer) PUR Schlauch verwendet werden kann, kommen beim Verlegen der Schläuche mehr Winkel-Verbinder zum Einsatz. |
Wir liefern zwei verschiedene Formen von Anschlüssen: Verschraubungen und Legris-Patent-Steckanschlüsse. Die Verschraubungen und Legris-Anschlüsse sind dabei auch in 90° bzw. 45° gewinkelt erhältlich:
Legris/CDC Anschlüsse
| 45° Anschluss | 90° Anschluß | gerader Anschluß | Stopfen |
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Legris Verbinder
| T-Verbinder | Y- Verbinder | V-Verbinder |
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Verschraubungen - Anschlüsse und Verbinder
| gerader Anschluß | 90° Anschluß | T-Verbinder | V-Verbinder |
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Legris Funktionsweise
Verwendet werden sollten PUR Schläuche. Diese sind etwas weniger biegsam und dichten daher mit diesem System perfekt ab. Als Vorbereitung sollte das Schlauchende gratfrei abgeschnitten werden. Um den Schlauch zu befestigen, reicht es aus diesen in den Anschluss zu schieben, bis ein merklicher Widerstand auftritt. Der Schlauch rastet dann automatisch ein. Mit etwas Übung hat man den Druckpunkt leicht raus. Um den Schlauch wieder zu lösen muss man die Manschette um den Schlauch leicht zum Anschluss hin drücken. Dies löst dann die Verriegelung.
Für Legris-Patent-Steckanschlüsse und Verschraubung bieten wir jeweils die Standardgrößen 10mm und 8mm für viele Systeme passend an, sowie für unser MICRO System die Größe 6mm.
Augenblicklich liefern wir die Standardgrößen 10/8 (10mm außen, 8mm innen = 1mm Wandstärke), 8/6 (8mm außen, 6mm innen = 1mm Wandstärke) und 6/4 (6mm außen, 4mm innen = 1mm Wandstärke) in blauem/transparentem PUR und transparentem PVC sowie PVC-Schlauch (UV-aktiv) 10/8 blau und 10/8 rot, sowie 13/10 (13mm außen, 10mm innen = 1,5mm Wandstärke) transparente PVC-Schläuche; das Sortiment wird aber noch erweitert. Die Größe 6/4 ist z.Z. nur als PUR Schlauch für unser MICRO System erhältlich.
Je nach Anschluss können auch andere Schlauchgrößen verwendet werden, solange sie von den Abmaßen passen. Verschraubungen vertragen alle Schlauchmaterialien in 10/8 oder 8/6; die Legris-Kupplungen allerdings erfordern einen steifen Schlauch 10/8 oder 8/6, so dass ohne Adapterstück nur PUR-Schlauch und ähnlich stabile Materialien in Frage kommen.
Ja. Unsere Anschlüsse sitzen in standardisierten 1/4-Zoll-Gewinden nach DIN (G-1/4 Zoll, Withworth), die bei unserer gesamten Produktpalette zu finden sind, so dass auch alle anderen Anschlüsse, die dieses Gewindemaß aufweisen, an unseren Produkten montiert werden können.


















